Mögliche Szenarien

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Quelle: momeimagazine.com

Damit man überhaupt preppen kann, muss man sich zunächst Gedanken darüber machen, wofür man preppen möchte. Hierzu sollte man zunächst sich grundlegende Überlegungen machen. Nur wer sich im Vorfeld Gedanken macht, der vergisst am Ende auch nichts! Denn jedes Szenario erfordert andere Ausrüstungsgegenstände.

 

Geographische Lage

Zunächst sollten wir uns anschauen, wo wir wohnen. Wenn ich beispielsweise keinen Fluss in der Nähe habe und auch sonst keine Gewässer, dann ist ein Preppen für Hochwasser nicht erforderlich. Wenn man jedoch in der Nähe eines Flusses lebt oder einen Bach in der Nähe hat, dann kann es bei langanhaltendem Regen zu Hochwasser kommen.

Interessant ist es auch sich mit der Thematik Erdbeben auseinander zu setzen. Ich wohne beispielsweise in der Nähe des Zollerngrabens. Dieser hatte zuletzt 1978 für ein schweres Erdbeben gesorgt. Dort erreichte das Beben eine Stärke von 8 auf der Europäische Makroseismische Skala (EMS). Dies bedeutet, dass schwere Schäden an Gebäuden und an Straßen entstanden sind. Der Zollerngraben ist zurzeit längst überfällig. Somit ist ein Erdbeben für mich ein mögliches Szenario.

Möglicherweise könntet ihr, wenn ihr im Tal wohnt auch mit Lawinen oder Erdrutschen konfrontiert werden. Also macht euch einfach mal Gedanken über eure geographische Lage. Vielleicht können euch auch ältere Mitbürger erzählen, was früher so alles schon einmal passiert ist.

Nachbarschaft und Umgebung

Ein weiterer Punkt ist die Nachbarschaft bzw. die Umgebung. Wenn ihr z.B. auf dem Land in einem kleinen Dorf lebt, dann ist die Wahrscheinlichkeit für Straßenschlachten und Massenplünderungen eher gering. In der Stadt können diese aber realistischen Szenarien sein.

Zu diesem Thema zählt für mich auch die Lage von Industriebetrieben oder Kraftwerken. Habt ihr Chemiewerke oder Kernkraftwerke in eurer Nähe? Weht der Wind sogar aus der Richtung in der sich diese Betriebe befinden? Dann solltet ihr euch auch mit ABC Schutzmaßnahmen befassen.

Grundsätzlich sollte man sich auch bewusst sein, dass es in der Stadt grundsätzlich immer heftiger zugehen wird wie auf dem Land. Das liegt einfach daran, dass dort viele Menschen auf einem Fleck zusammenleben.

Allgemeine Szenarien

Neben den spezifischen Szenarien gibt es auch eine Reihe von allgemeinen Szenarien für die man preppen kann. Das sind beispielsweise extreme Winter, extreme Hitzewellen, Dürren, Stromausfälle (Blackouts), Hackerangriffe auf Infrastruktur, Kriege, Bürgerkriege, Pandemien, Wasserknappheit, Sturmereignisse (z.B. Orkane oder Tornados), Wahrungscrashs oder Wirtschaftskrisen. Manche Prepper in der Szene preppen sogar für eine Zombieapokalypse!

Fazit

Setzt euch einfach einmal in Ruhe hin und schreibt die für euch wichtigsten Szenarien auf. Überlegt euch für jedes Szenario die Dinge, die ihr dafür wirklich braucht und haltet diese vor. Es bringt nichts, wenn ihr für Hochwasser preppt, aber weit und breit kein Gewässer vorhanden ist. Preppt nur für realistische Szenarien! Das spart Platz, schont den Geldbeutel und erspart euch viel Arbeit mit der ständigen Kontrolle der Ausrüstung und der Vorräte.

 

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