Informationen im K-Fall

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In der heutigen Zeit bekommen wir Informationen aus einer Vielzahl von Quellen. Mit unserem Smartphone können wir jederzeit uns über das Weltgeschehen informieren. Wenn dann aber einmal das Handynetz ausfällt oder man keinen Strom mehr für sein Smartphone hat, dann haben wir ein Problem. Ich zeige euch hier ein paar alternative Informationsquellen auf, die man als Prepper unbedingt kennen sollte!Die beiden wichtigsten Informationsquellen sind natürlich das Internet oder das Smartphone. Doch bei einem Stromausfall oder einer Angriff auf unsere Infrastruktur (Internet, bzw. genauer auf DNS Server) fallen diese beiden Quellen nach und nach weg. Unser Internet können wir am PC oder Laptop sofort vergessen bei einem Stormausfall. Warum? Unsere Router brauchen Strom um ins Internet zu kommen. Da die Telekom und auch andere Anbieter ISDN oder das normale Telefonieren über die Kupferleitungen abstellen und wir gezwungen werden per Internet zu telefonieren, fällt neben dem Internet dann auch unser Telefon aus. Wir können als auch keinen mehr anrufen und nachfragen ob alles in Ordnung ist. Solange unser Smartphone noch Akku hat ist es kein Problem. Es sei denn, dass die Funkmasten ausgefallen sind. Natürlich hat ein Prepper immer ausreichend Batterien, Akkus und Powerbanks auf Vorrat, doch auch die halten nicht ewig! Und wenn das Netz ausgefallen ist, dann bringt einem ein Smartphone auch nur noch bedingt etwas.

Alternativ kann man sich mit dem Thema Amateurfunk befassen. Es gibt im Internet eine Menge von Funkgeräten, die man erwerben kann. Doch die wenigsten darf man einfach so ohne Lizenz verwenden. Gerade die billigen Funkgeräte der Marke Baofeng sind meist nicht ohne Lizenz in Deutschland erlaubt. Hinzu kommt, dass diese meist eine sehr gegrenzte Reichweite haben und man eine bessere Antenne nachrüsten sollte. Ich habe mich mit dem Thema Funk nun sehr lange beschäftigt und nach einer guten und legalen Umsetzung gesucht. Momentan habe ich das Midland ALAN42 CB Funkgerät mit einer Albrecht Hyflex CL 27 Antenne. Diese Kombination hat eine gute Reichweite und lässt sich in Deutschland auch außerhalb der Apokalypse frei betreiben. Wer möchte kann sich noch ein Lautsprecher Mikrofon dazukaufen. Ich habe mir ein Albrecht SM 500 geholt. Mit dem Funkgerät kann man aber im Ernstfall nur mit Personen reden, die auch eines verfügen und auf der selben Frequenz funken. Wenn man also wissen möchte, ob es den Bekannten oder Verwandten gut geht, dann sollten diese auch eines besitzen und man sollte eine Frequenz ausmachen auf der man sich unterhalten möchte. Nicht vergessen für das Funkgerät ausreichend Batterien und Akkus vorzuhalten.

Ähnlich wie ein Funkgerät, nur halt in eine Richtung funktioniert ein einfaches Radio. Meiner Meinung nach darf ein Radio in keinem Haushalt fehlen. Solange es möglich ist, werden die Radiosender (meist die öffentlich-rechtlichen wie WDR, SWR, BR…) die Bevölkerung weiter informieren. Man bekommt also mit, was gerade geschieht und ob sich die Lage verbessert oder verschlechtert. Damit ein Radio funktioniert, braucht man ebenfalls Strom. Jedoch benötigen Radios recht wenig Strom, da sie nur empfangen und nicht senden. Wenn man die Lautstärke dann nicht auf Anschlag dreht, dann halten Batterien sehr lange. Wer auf Nummer sicher gehen will, der kann sich so wie ich auch ein Kurbelradio besorgen. Durch das drehen der Kurbel wird Strom erzeugt und man kann eine Weile Radio hören. Praktisch und quasi unendlich nutzbar. Ich habe mir eine Kombination aus Taschenlampe, Powerbank und Kurbelradio gekauft. Nebenbei läd sich das ganze noch durch ein Solarmodul auf. Die Powerbank hat leider nur 300 mAh. Durch Kurbeln oder Sonnenlicht läd sich dieser wieder auf. Eine Minute Kurbeln entspricht in etwa 15 Minuten Radio hören. Das ist mein Kurbelradio: http://amzn.to/2qyr7Dy

Fernsehen wird zwar solange man Strom hat auch noch funktionieren, aber das ist natürlich davon abhängig wie wir fernsehen. Verschiedene Internetanbieter bieten ja nun Fernsehen über das Internet an. Fällt das Internet aus, dann funktioniert auch kein Fernseher mehr. Grundsätzlich ist es aber nicht verkehrt während einer Katastrophe auch den Fernseher auf einen der öffentlich-rechtlichen Sender (ARD, ZDF, Phoenix, WDR, SWR, BR…) einzustellen. Dort wird man auch mit den nötigen Informationen versorgt. Jedoch nur solange man Strom hat.

Wichtig sind auch Lautsprecherdurchsagen oder Sirenensignale. Deshalb sollte man auch hin und wieder nach draußen gehen oder zumindest ein Fenster öffnen und lauschen. Oftmals werden auch per Lautsprecherdurchsage wichtige Infos von Feuerwehr oder Polizei an die Bevölkerung weitergegeben. In manchen Gemeinden gibt es sogar noch funktionierende Sirenen. Je nachdem welchen Ton man hört, bedeutet es etwas anderes. So war es bei den alten Sirenen. Die neueren Modellen, wie beispielsweise in Mannheim, können nur noch einen Signalton.

 

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