Erste-Hilfe-Set

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Neben der Nahrung und der Hygiene sollte man die eigene Gesundheit nicht vergessen! Damit ihr euch nicht ein überteuertes Komplett-Set kaufen müsst, zeige ich euch heute, was unbedingt in ein Erste-Hilfe-Set reingehört. Hierzu habe ich euch zwei Größen zusammengestellt. Eine große Tasche und ein kleines EDC Set.Mittlerweile bin ich seit über 15 Jahren Mitglied beim Deutschen Roten Kreuz und bin seit jeher auch Betriebsersthelfer. Im DRK habe ich alle nötigen Ausbildungen gemacht um mich First Responder oder Ersthelfer nennen zu dürfen. Deshalb denke ich, dass ich euch ein möglichst gutes Erste-Hilfe-Set zusammenstellen kann.

Erste-Hilfe-EDC

Ein EDC sollte möglichst klein sein, aber auch möglichst alles beinhalten, was man so täglich gebrauchen könnte. Größere oder schwere Verletzungen und Krankheiten lassen sich damit aber nicht behandeln. Da das EDC um es am Körper zu tragen recht groß ist, empfehle ich es in einem Rucksack oder einer Handtasche mit sich zu führen. Hierfür nutze ich diese kleine Tasche: https://amzn.to/2xhDrOH

Inhaltsübersicht:

Mit diesem Inhalt solltet ihr zumindest für die normalen Verletzungen gewappnet sein. Es gibt viele ähnliche fertige Medi-Kits auf dem Markt. Ich stelle mir mein Kit lieber selbst zusammen, denn dann weiß ich was drin ist! Bei den fertigen Kits sind oft billige Pflaster drin, die nicht richtig kleben. Auch Aluderm, also mit Metall bedampfte Kompressen, sind in den billigen Kits nicht enthalten. Aluderm hat den Vorteil, dass sich die Kompresse nicht mit der Wunde verklebt und sich so leichter ablösen lässt bei einem Verbandswechsel.

Auf Medikamente habe ich bewusst verzichtet, da diese immer individuell ausgewählt werden sollten. Ein paar Schmerztabletten können nie schaden! Doch man sollte sich auch nur die ins Set packen, die man auch persönlich verträgt. Aspirin hat bei mir z.B. absolut keine Wirkung! Deshalb habe ich Paracetamol in meinem Set.

Erste-Hilfe-Rucksack

Der Erste-Hilfe-Rucksack ist eine ganze Nummer größer und enthält deutlich mehr, als ein kleines EDC Medi-Kit. Der Rucksack liegt bei mir im Auto und ersetzt meinen Kfz-Verbandskasten. Heißt also, dass ich mindestens die Ausstattung eines DIN 13164 Kfz-Verbandskasten in meinem Rucksack habe um bei einer Kontrolle keine Probleme zu bekommen. Darauf habe ich dann aufgebaut und weitere Utensilien hinzugefügt. In Deutschland ist nur der Inhalt, jedoch nicht der Kasten an sich vorgeschrieben. Also wenn ihr so wie ich einen Rucksack verwenden wollt, dann ist das rechtlich unbedenklich. Ich weise jedoch darauf hin, dass eine Kontrolle sehr kompliziert werden kann. Im Normalfall sind die Kfz-Verbandkasten eingeschweißt und haben ein aufgedrucktes Haltbarkeitsdatum. Mehr kontrolliert die Polizei im Normalfall nicht. Bei meinem Rucksack dürfen die dann schön alles nachschauen ob irgendetwas abgelaufen ist und ob irgendetwas fehlt. Nichtsdestotrotz kann man sich den Rucksack auch einfach zuhause hinstellen und im Ernstfall schnell schnappen.

Als Rucksack verwende ich den Brandit US Cooper Rucksack (http://amzn.to/2riQkWy). Der tut es voll und ganz! Man will ja schließlich keine Kilometer mit diesem Rucksack wandern. Durch das Mollesystem kann man noch einen Rote Kreuz Aufnäher anbringen, damit man immer genau weiß, welcher der Erste-Hilfe-Rucksack ist.

Inhaltsübersicht:

Das wäre der normale Inhalt eines Kfz-Verbandskastens. In Klammern und in Fett habe ich nun meine ergänzte Anzahl dazu geschrieben, denn einige Dinge aus dem Kfz-Kasten sind meiner Meinung nach zu wenig um damit vernünftig mehrere Personen zu versorgen. Gerade Mullbinden sind mit der Ergänzung von Sam/Easy Splint sehr wichtig! Knochenbrüche kommen häufig vor und müssen entsprechend geschient werden. Auch die Sofortkältekompressen wollen fixiert werden. Man kann auch hier, wenn man möchte eine Krawatte aus einem Dreieckstuch machen und diese benutzen. Weitere Ergänzungen in meinem Rucksack kommen hier:

In meinem Koffer sind ein paar Dinge mehr, doch da ich über die nötige Ausbildung verfüge, macht es durchaus Sinn, dass ich ein paar Dinge mehr, wie zum Beispiel Kanülen und Spritzen habe. Wer sich damit nicht auskennt, sollte auch die Finger davon lassen! Manchmal hört man, dass man einem empfiehlt diese Dinge trotzdem einzupacken. Der Grund: wenn man jemanden findet, der damit umgehen kann, kann diese Person einen Zugang legen oder ein Medikament spritzen und hat alle nötigen Hilfsmittel dafür. Kann man machen, muss man aber nicht!

Solltet ihr Kinder haben, dann solltet ihr auch noch einen Stifneck für Kinder anschaffen.

Eine weitere gute Sache sind Pflaster Tapes! Quasi ein Tape, was die Funktion eines Pflaster übernimmt. Ich finde das echt praktisch im Vergleich zu normalen Pflastern, da ich gegen den Kleber von manchen Herstellern allergisch reagiere und Hautrötungen bekomme. Die Tapes kleben ohne Klebstoff einfach aufeinander und sind auch wasserfest. Hier die Tapes: http://amzn.to/2sinKmg

Alle Angaben sind nach bestem Wissen und Gewissen gemacht worden. Ich übernehme keine Haftung. Ihr könnt auch gerne Artikel von anderen Marken und Herstellern verwenden. Dies sind lediglich Empfehlungen! Genauso wie ich keine Empfehlung zu Medikamenten gebe. Ich werde lediglich einen Artikel verfassen über die Grundmedikamente, die jeder haben sollte. Hierzu dann später mehr.

 

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