Die Welt ist nicht auf eine Pandemie vorbereitet

Pandemie

Nach einem aktuellen Bericht (18.09.2019) der WHO und der Weltbank zufolge, sind die Länder völlig unzureichend auf eine Pandemie vorbereitet. Zahlreiche Dinge müssen demnach verbessert werden. Unter anderem müssen sich die Nationen auf Pandemien einstellen. Auch die Kommunikation unter den einzelnen Ländern wird kritisiert. Für uns Prepper bedeutet dies, dass wir uns wieder einmal nicht auf den Schutz unseres Staates verlassen können. Doch wie können wir uns vorbereiten?

Einschätzung der WHO

Um sich vor einer Pandemie schützen zu können, muss zunächst geklärt werden, was eine Pandemie ist. Eine Pandemie ist die globale Ausbreitung einer Krankheit. Zuletzt dürfte das das Virus H1N1, also die Schweinegrippe im Jahr 2009/2010 gewesen sein. Dabei starben in rund 200 Ländern mehr als 18.400 Menschen. Alleine in Deutschland gab es über 226.000 gemeldete Fälle von Infizierten und 258 Patienten starben an der Schweinegrippe. Alles in allem war der Verlauf der Schweinegrippe trotzdem eher mild. Dies muss nicht immer der Fall sein! Weiter führt die WHO aus, dass das Hauptwerkzeug gegen eine Pandemie ein Impfstoff ist. Aber auch neue Medikamente gegen Viren seien wichtig. Das Hauptaugenmerk muss auf den Viren liegen, da von ihnen die größte Gefahr ausgeht.

Was kann ich zuhause tun?

Als Prepper sollte man sich auch zuhause auf eine Pandemie bestmöglich vorbereiten. Wichtig ist natürlich, dass auf Hygiene geachtet wird. Sauberes Wasser, Händewaschen, durchgaren von Lebensmitteln, Kochen von Wäsche, regelmäßige Reinigung der Wohnräume und auch die Vermeidung von Kontakt mit anderen Menschen oder Plätzen mit vielen Menschen sind einfach Dinge, die man leicht umsetzen kann.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte kann auch zu Desinfektionsmitteln greifen. Hierbei sollte man aber auf die richtige Anwendung achten. Auch Desinfektionsmittel haben ein Verfallsdatum! Nach dem Öffnen sollten sie nicht länger als 6-12 Monate verwendet werden. Deshalb ist es sinnvoll auf der Flasche das Datum zu vermerken, an dem man sie geöffnet hat.

In der Öffentlichkeit kann man sich mit einem Mundschutz und Handschuhen schützen. Man sollte auf jeden Fall vermeiden sich ins Gesicht oder an den Mund zu fassen. Nachdem man in der Öffentlichkeit war, sollte man die Hände großzügig desinfizieren. Man neigt immer dazu zu sparsam mit dem Desinfektionsmittel zu sein. Nicht den Daumen und den Handrücken vergessen!

Wie kann ich meine Wohnung schützen?

In extremen Situationen sollte man natürlich auch seine Wohnung entsprechend absichern. Das heißt, dass man Lüften vermeiden sollte. Ebenso sollte man Klimaanlagen und Lüfter ausstellen. Am besten mit einer Folie und Gewebeband noch zusätzlich abkleben. Die Fenster und Türen ebenfalls mit Gewebeband abdichten. Im Hausflur oder Eingangsbereich kann man mit Planen eine Art Schleuse einrichten. Dort sollte man dann die Kleidung für draußen aufbewahren und auch lagern. Nachdem man draußen war sofort heiß duschen und sich gründlich waschen. Wenn es baulich möglich ist, sollte das Bad direkt an die Schleuse angrenzen. So kann man direkt nachdem man draußen war von der Schleuse in die Dusche.

Personen sollten nur aufgenommen werden, wenn man sich sicher ist, dass diese nicht infiziert sind. Hierzu kann man beispielsweise ein Kinderzimmer oder Gästezimmer zur Isolationsstation umbauen. Entsprechend mit Plastikplanen und Gewebeband abdichten und ggfs. eine Schleuse einrichten. Ausreichend Trinkwasser und Fertignahrung für mindestens 24 bis 48 Stunden zur Verfügung stellen. Auch eine Schlafmöglichkeit und eine Campingtoilette sollten im Raum vorhanden sein. Alle Personen, auch Familienmitglieder, die neu in der Wohnung aufgenommen werden, müssen zunächst in diesem Zimmer für mindestens 24 Stunden verweilen. Sind danach keine Krankheitssymptome erkennbar, dann können diese in den Rest der Wohnung.

Zum Einrichten einer Schleuse haben sich auch zwei Staubschutztüren bewährt. Vorausgesetzt, dass man diese auch installieren kann.

Bin ich denn 100 Prozent sicher?

Auch mit der größten Vorsicht ist man nie zu 100 Prozent sicher vor einer Krankheit. Man kann nur das Risiko für eine Infektion deutlich senken. Manche Krankheiten haben z.B. eine sehr lange Inkubationszeit. Manchmal sogar länger als eine Woche. Man kann also schon längst infiziert sein und weiß es nicht einmal.

Was ist mit Medikamenten?

Ich gehe auch hier wie immer nicht auf die medizinische Seite ein, da ich weder Arzt noch Apotheker bin. Jedoch ist es immer von Vorteil einen gewissen Grundstock an gängigen Medikamenten gegen die typischen Infektionskrankheiten zuhause zu haben. Jedoch ist gerade bei einer Pandemie durch ein Virus nur eine Impfung das geeignete Mittel gegen die Krankheit. Was man aber auf jeden Fall immer machen kann ist sich gegen die Grippe jährlich impfen zu lassen. Das gehört für mich als Prepper einfach dazu und ist ein Pflichttermin!

Hier noch ein paar Links zu nützlichen Hilfsmitteln, die meiner Meinung nach in keinem Prepperhaushalt fehlen dürfen:

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